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Neues Projekt "Fermate"

"Eine Nacht in der Fermate ohne Whisky"

Die Geschichte spielt sich innert 24 Stunden ab in der Einheit von Zeit, Ort und Personen. Schauplatz ist das menschliche Herz. Die Antriebsfeder der Erzählung ist nicht der klassische Satz von Descartes „Ich denke, also bin ich“, sondern der Satz von Klara Berger „Ich erinnere mich, also bin ich.“ Am Ende ihrer beruflichen Laufbahn, die wenig Geld eingebracht hat, ist Klara gezwungen, das geliebte Chalet Fermate in den Bergen, das sie von ihrem Vater geerbt hat, zu verkaufen. Die letzte Nacht vor dem Verkauf, die auch der Vorabend ihres 70. Geburtstages ist, fährt Sie mit dem Zug in die Berge, um Abschied zu nehmen von dem Haus. Die ersten drei Stunden ist sie allein und nutzt die Zeit, um die Erinnerungen ihres Lebens, die ihr wie Fische aus der Hand zu gleiten drohen, in einem Journal festzuhalten. Gegen 23.00 h kommt ihr Mann mit dem Auto. Er fährt am liebsten spät abends, weil auf der Autobahn kein Stau zu befürchten ist. Sie verbringen die Nacht und den folgenden Tag gemeinsam und reden über alles, worüber man reden kann. Über das Unsagbare wird geschwiegen. Aus dem Schweigen heraus geschieht mit Klara eine Verwandlung, so dass sie den Schmerz in dem Moment, wo das Haus abgerissen wird, nicht spürt. Ein kleiner Junge holt Klara, wenn alles vorbei ist, aus der Verwandlung wieder zurück in die Realität, die ganz anders ist, als sie sich vorgestellt hat…